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Transnationale Website www.natzweiler.eu

Ein gemeinsames, mehrsprachiges Webportal von VGKN und CERD wird erstellt –  Sie lesen gerade darin.  Es soll für alle Nutzerinnen  das „Netzwerk Natzweiler“ sichtbar machen – auf der Ebene der  Lager von damals wie der Gedenkstätten  von heute.  Es ersetzt nicht die individuellen Websites der Stätten.

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Im Jahr 2018 begannen die Arbeiten am Webportal, es soll Ende 2019 / Anfang 2020 in seinen Grundzügen fertig gestellt sein.

Dieses Webportal wird mit Informationen zur Geschichte des KZ Natzweiler und seiner Außenlager sowie zu den links- und rechtsrheinischen Gedenkstätten gefüllt. Die  Mediathek zum Lagerkomplex Natzweiler strebt auf längere Sicht Vollständigkeit an – sie wird immer weiter wachsen.
Nutzerinnen können eine Häftlingsliste finden und erhalten Informationen zur Nutzung der dazugehörigen Datenbank.  Das Webportal ist dreisprachig (Deutsch, Französisch, Englisch), gängige Social-Media- Plattformen  sollen eingebunden werden.

 Das Portal richtet sich an ein europäisches Publikum aller Altersklassen. Gleichzeitig bildet es eine zentrale Plattform, um  grenzüberschreitende Kooperationsprojekte (Kunst-, Schüler-, Jugendprojekte) vorzustellen, zu bewerben  und deren Ergebnisse vorzustellen.  

Natzweiler Häftlingsdatenbank

Auf der Grundlage des Werks von Dr. Robert Steegmann haben die Natzweiler-Gedenkstätten zu Namen und Lebensgeschichten ehemaliger Häftlinge geforscht – und tun dies noch immer. Die Information sollen in einer Datenbank zusammengeführt werden.

Sie richtet sich an Familien ehemaliger Opfer ebenso wie an ForscherInnen und soll online zur Verfügung gestellt werden..

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Um diese Datenbank mit ca. 52.000 Datensätzen zu  erstellen, wurden bislang zwei Werkverträge vergeben, finanziert von Bund, Land Baden-Württemberg und dem Office National des Anciens Combattants et Victimes de Guerre (ONACVG).

Zu lösen sind dabei zahlreiche Probleme unterschiedlicher Schreibweisen ebenso wie diffizile datenschutzrechtliche Fragen. Zum wissenschaftlichen Austausch hierüber wurde der  Werkvertragsnehmer über Mittel des VGKN zu einem internationalen Datenbank-Kolloquium der Gedenkstätte Yad Vashem in Israel entsandt.

Eine Steuerungsgruppe aus Historikern aus Deutschland und Frankreich und einem Informatiker  begleitet die Arbeit an der Datenbank

Ihre Fertigstellung ist für das Jahr 2020 geplant.

Gemeinsame Gedenkveranstaltung zum Jubiläum „75 Jahre Befreiung der Lager“ -AUFGRUND PANDEMIE UM 1 JAHR VERSCHOBEN

Zum 75. Jahrestag des Endes der Lager auf der rechten Rheinseite planten die baden-württembergischen Gedenkstätten für den 4. und 5. April 2020 eine gemeinsame Gedenkfeier. Sie sollte am Standort des ehemaligen Kranken- und Sterbelagers Vaihingen-Enz stattfinden. Nun wurde die Veranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie um 1 Jahr verschoben, auf den 10. und 11. April 2021.

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Die Veranstaltung wird zweiteilig sein: Am Abend des 10. April wird es historische Beiträge und Bilder zum „doppelten Ende“ des Konzentrationslager Natzweiler und der Befreiung des Außenlagers Vaihingen/Enz geben. Am Sonntagmorgen des 11. April werden sich deutsche und französische Gäste zur Gedenkfeier auf dem KZ-Friedhof Vaihingen-Enz treffen.

Das „erste Ende“ von Natzweiler fand im Herbst 1944 statt, als alle linksrheinischen Lager evakuiert wurden. Am 25. November 1944 entdeckten US-Truppen das leere Hauptlager.
Das „zweite Ende“ fiel ins Frühjahr 1945. Die Häftlinge der verbliebenen knapp 30 rechtsrheinischen Außenlager wurden auf  Todesmärsche   geschickt. Nur bei einem einzigen Lager kann man von „Befreiung“ sprechen: am 7. April 1945 standen  französische Truppen entsetzt vor den todkranken und sterbenden Menschen des Außenlagers Vaihingen/Enz.

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